Ausbildung junger Pferde...sowie Basisausbildung und Korrektur von Reitpferden

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Ausbildung junger Pferde...sowie Basisausbildung und Korrektur von Reitpferden Die klassische Reitlehre in der Praxis gemäß der H.Dv.12 Ausbildungswege der klassischen Dressur Leidenschaft Pferd...im Sattel durchs Leben Soziales Lernen im Galopp

 

 

Ausbildung junger Pferde...sowie Basisausbildung und Korrektur von Reitpferden (FNverlag, 2. überarbeitete Auflage, September 2011)

 Buch Ausbildung junger Pferde

 http://www.fnverlag.de/shop/product_info.php/info/p566_Ausbildung-junger-Pferde.html

 

 Körperliche und seelische Losgelassenheit als Weg zum Ziel

Das Anreiten und der weitere Ausbildungsweg vom Takt bis zur Selbsthaltung wird in "Ausbildung junger Pferde" unter Berücksichtigung der individuellen Eigenheiten jeden Pferdes beschrieben, ohne dabei den klassischen Ausbildungsweg zu verlassen. Dabei wird auf die klassische Reitlehre anhand der H.Dv. 12 zurückgegriffen.

 

Die klassische Reitlehre gemäß der Reitvorschrift von 1912 ist aus Jahrhunderten Reiterfahrung entstanden. Sie richtet sich nach der Natur des Pferdes und ist deswegen eine harmonische und pferdefreundliche Ausbildungsmethode. Auf der Grundlage der H.Dv. 12 erklärt das Buch "Ausbildung junger Pferde" sehr genau, wie die ersten vier Punkte der Skala der Ausbildung erreicht werden können. Anhand des natürlichen Ausbildungsweges der Skala der Ausbildung wird der Reiter bei der Ausbildung seines Pferdes quasi begleitet und kann Fehler eher vermeiden. Dieses Buch ist somit auch für die Besitzer/Reiter älterer Pferde interessant. Besonderer Wert wird dabei auf die Losgelassenheit und korrekte Dehnungshaltung gelegt. Denn nur ein psychisch und physisch entspanntes Pferd führt zu einem durchlässigen Pferd, welches dauerhaft gesund bleibt und mit feinen Hilfen zu reiten ist.

 

Überstreichen

                                                  Überstreichen im Galopp

 

In der zweiten Auflage ist die Ausbildung unter dem Reiter bezüglich Inhalt und Fotos komplett überarbeitet und um folgende Themen erweitert worden:

  • warum die Zwanglosigkeit so wichtig ist und wie man sie herstellt

  • wie Sie daraus die Losgelassenheit erarbeiten

  • wie Sie das Reiten von Wendungen erarbeiten

  • die Anlehnung in der Dehnungshaltung und wie Sie Fehler korrigieren

  • wie Sie von der Dehnungshaltung zur Aufrichtung kommen und was Sie tun können, wenn dabei Probleme entstehen

  • das korrekte Überstreichen

  • das Reiten mit einhändiger Zügelführung

  • die beginnende Entwicklung des Schwunges

  • wie Sie die Übergänge korrekt von hinten nach vorne reiten

  • Gewöhnung an eine fremde Umgebung

 

 Aus der ersten Auflage wurden folgende Kapitel übernommen:

  • Kommunikation durch Körpersprache

  • Gewöhnung des jungen Pferdes an das Führen, Putzen, Satteln, Trensen

  • Bodenarbeit und Anlongieren

  • Erstes Aufsitzen des Reiters

  • Erarbeiten von Takt und Losgelassenheit

  • Der Weg zur korrekten Dehnungshaltung

  • Entwicklung der Anlehnung

  • Vermeidung möglicher Anlehnungsfehler

  • Der erste Ausritt

  • Die Arbeit mit Korrekturpferden

 

Anreiten

Beim Anreiten hält der Reiter nur eine passive Verbindung zum Pferdemaul und lässt anfangs jede Kopf- und Halsbewegung zu.

 

 

Auszug aus dem Kapitel "Das Reiten mit einhändiger Zügelführung" aus "Ausbildung junger Pferde", 2. Auflage, FNverlag, 2011

 Das Reiten mit einhändiger Zügelführung

Eine gute Kontrolle, um zu überprüfen, ob Sie Ihr Pferd gut am Sitz haben, ist das Reiten mit einhändiger Zügelführung. Das Reiten mit einhändiger Zügelführung war in früheren Zeiten allgemein geläufig und eine unabdingbare Notwendigkeit, da der Reiter die andere Hand unter anderem dazu brauchte, um eine Waffe zu führen. Der Reiter musste früher also sein Pferd sicher mit einhändiger Zügelführung führen können, auch im Gelände. Damit das möglich war, musste er dazu sein Pferd gut am Sitz haben. Das Reiten des Pferdes aus einem ruhigen, losgelassenen Sitz heraus ist weiterhin das Ziel unserer Reitlehre, da der Reiter sein Pferd so am wenigsten stört und das Pferd seine natürlichen Bewegungen frei entfalten kann.

Sobald Ihr Pferd im Takt und losgelassen in Dehnungshaltung geht, sollten Sie das Reiten mit einhändiger Zügelführung für einige Tritte in jede Trainingseinheit einbeziehen . Mit der freien Zügelhand können Sie es immer wieder loben, um seine Freude an der Arbeit zu erhalten. Haben Sie Ihr Pferd gut am Sitz, so wird es auch mit einhändiger Zügelführung den Takt beibehalten.

Geht es korrekt in Dehnungshaltung, wird es sich recht bald auch mit einhändiger Zügelführung in Anlehnung in der Tiefe reiten lassen. Ebenso werden Sie auf diese Weise später Wendungen reiten können.

Bleiben Takt, Losgelassenheit und die Dehnungshaltung mit einhändiger Zügelführung nicht erhalten, gehen Sie wieder zur beidhändigen Zügelführung über und stellen Sie Ihr Pferd wieder an die Hilfen, bevor Sie es, wie es auch weiter unten beim Reiten mit einhändiger Zügelführung in Selbsthaltung beschrieben ist, erneut versuchen. Das Reiten mit einhändiger Zügelführung ist für Sie selbst auch eine gute Kontrolle. Sie spüren, ob Sie beim Reiten vorrangig über Ihre Gewichts- und Schenkelhilfen einwirken.